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Geräusche und Schmerzen im Knie weisen auf ein Plicasyndrom hin

Die Plica ist eine Faltenbildung, die überall im Körper vorkommen kann. Sie befindet sich auch in unserem Kniegelenk an der inneren Gelenkhaut (Synovia) und wird dort als Plica mediopatellaris bezeichnet. Als Überbleibsel der frühkindlichen Entwicklung erfüllt sie keine Funktion, kann jedoch auf verschiedene Weise zu Problemen führen. Der Mediziner spricht dann von einem Plicasyndrom.

Entstehung und Symptome eines Plicasyndroms

Die Gelenkhautfalte stammt aus der Embryophase und bildet sich bei vielen Menschen im Laufe ihres Heranwachsens zurück oder verkleinert sich. Doch bei jedem Zweiten bleibt die Plica ausgeprägt bestehen und kann zu Beschwerden führen.

Wegen ihres anatomisch betrachtet bogensehnenartigen Sitzes gleitet sie bei Bewegungen ständig über den Gelenkknorpel, was folgende Schädigungen hervorrufen kann:

  • Das Bindegewebe der Plica vernarbt und sorgt für einen Abrieb auf dem Gelenkknorpel
  • Eine sehr große Hautfalte kann zu schmerzhaften Einklemmungen führen
  • Das Gleiten der Kniescheibe im Gleitlager wird behindert

Weiterhin kann es bei der Plica infolge von Überlastung oder einer Zerrung zu einem chronischen Reizsyndrom kommen.

Die Symptome, die betroffene Patienten bei einem Plicasyndrom verspüren, können sein:

  • Chronische Schmerzen bei Belastungen
  • Geräusche im Knie bei körperlichen Tätigkeiten wie beim Treppensteigen
  • Ein schnappendes Gefühl im Kniegelenk beim Aufstehen nach längerem Sitzen

Leiden Patienten unter den anhaltenden Beschwerden eines Plicasyndroms, kann die Hautfalte durch einen Kniechirurgen entfernt werden. Dabei sollte jedoch zunächst eine präzise Diagnose erstellt werden, da die Symptomatik auch auf andere Erkrankungen hinweisen kann.

Behandlungsmethode

Mittels bildgebender Verfahren wie dem Röntgen und einer Kernspintomographie ist der Arzt in der Lage, eine bedenkliche Plica zu erkennen. Es ist ratsam, bereits entstandene Schädigungen bei der Diagnostik zu berücksichtigen.

Eine Problem-Plica kann mit einem arthroskopischen (geschlossenen) Eingriff abgetragen werden, was in der Regel eine völlige Genesung nach sich zieht.

Für die Heilungsphase sollten betroffene Patienten zwei bis vier Wochen einplanen. Während dieser Zeit werden die Belastungen des Kniegelenkes stufenweise gesteigert.

Ein häufiges Hochlagern des Beines fördert dabei den Genesungsprozess.

Die erfahrenen Kniechirurgen der Elisee Klinik können Ihr Plicasyndrom erkennen und behandeln, sodass Sie bald wieder beschwerdefrei laufen können.

Kontaktieren Sie uns. Unser gesamtes Team freut sich auf Ihren Besuch in unserer Klinik!


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PD Dr. med. Werner Krutsch

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