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Schaffung von Knorpelersatz für das Kniegelenk öffnet Horizonte

Neue Methoden in der orthopädischen Chirurgie bieten Patienten mit einem defekten Kniegelenkknorpel immer bessere Aussichten auf ein künftiges schmerzfreies Laufen. Dazu gehören auch Transplantationen und Züchtungen von Knorpelgewebe, das in anspruchsvollen Operationen „verarbeitet“ wird.

Verfahren für einen Knorpelersatz

Ein beschädigter Kniegelenkknorpel macht vielen Betroffenen das Laufen zur Qual und begünstigt das Entstehen einer beschwerdereichen Arthrose.

Zwei weitere moderne Verfahren können dabei helfen, einen Knorpelschaden zu beheben:

  • Eine Knorpel-Knochen-Transplantation (auch OATS oder Mosaik-Plastik-Technik) kann einen mittleren Defekt bis zu einer Größe von 4 cm² reparieren
  • Eine Knorpelzell-Züchtung (auch ACT) hilft bei größeren Schäden, die bis zu 10 cm² umfassen

Diese Operationen sind aufwendig und äußerst anspruchsvoll und sollten nur von einem sehr erfahrenen Operateur durchgeführt werden. Zu berücksichtigen ist, dass bei einer Transplantation nur begrenzt körpereigenes Material entnommen werden kann.

Operatives Vorgehen

Die beiden genannten Verfahren unterscheiden sich vor allem in einem Punkt: Bei einer Knorpelzüchtung wird in zwei Schritten operiert. Dabei geschieht Folgendes:

  • In einer ersten Operation werden gesunde Knorpelteilchen aus dem Kniegelenk entnommen
  • Im Labor erfolgt eine komplizierte Vermehrung der Zellkultur mit Hilfe des entnommenen Grundmaterials
  • In einem zweiten Eingriff wird die gezüchtete Kultur an der defekten Stelle im Kniegelenk eingesetzt

Spezielle Trägermaterialien sorgen dafür, dass die neuen Zellen anwachsen und sich weiter vermehren. Die Heilungsphase eines angezüchteten Gelenkknorpels beträgt mindestens 12 Wochen und sollte von Krankengymnastik begleitet werden. Dieses Verfahren ist sehr kostspielig und erfordert erfahrungsgemäß einen intensiven Austausch mit der Krankenkasse.

Die wesentlich günstigere Methode der Transplantation erfolgt mit einer sogenannten Mosaik-Technik. Dazu werden kleine Knorpel-Knochen-Zylinder aus einem gering belasteten Bereich des Kniegelenkes ausgestanzt. Passend vorbereitete Löcher im defekten Bereich nehmen diese „Dübel“ auf, wo sie in der Folge stabil einwachsen. 

Eingriffe nach beiden Verfahren müssen sich nach dem individuellen Befund und der Krankengeschichte des Patienten richten. Sind die Befundbedingungen vielversprechend, bestehen gute Chancen, dass der Patient sein Knie in der Zukunft wieder beschwerdefrei nutzen kann. In der Elisee Klinik beraten Sie unsere Spezialisten umfassend zu den Möglichkeiten eines Knorpelersatzes für Ihr Kniegelenk. Bei unseren erfahrenen Operateuren sind Sie bestens aufgehoben. 

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Ihr Spezialist

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PD Dr. med. Werner Krutsch

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